Versicherung
Es gibt kaum einen Lebensbereich, der sich nicht versichern lässt und einige Versicherungen zum Beispiel die Krankenversicherung gehören für jeden zum Leben dazu. Allerdings wird das Thema von vielen Menschen immer noch recht stiefmütterlich behandelt. Denn häufig bedarf es einiger Zeit und Aufwand, sich eingehend zu einer Versicherung zu informieren und zu wissen welche Vertragsklauseln was bedeuten. Ohne ein gewisses Basiswissen ist es so auch schwer zu erkennen, welche Versicherung sich wirklich lohnt und ob das Preis-Leistungsverhältnis des jeweiligen Tarifs angemessen ist.
Veränderte Bedürfnisse beim Versicherungsschutz im Laufe des Lebens
Im Laufe des Lebens ändert sich auch häufig die Einstellung gegenüber Themen wie Altersvorsorge, Unfallschutz oder Hausratversicherung. Dies hängt einerseits mit dem steigenden Bedürfnis nach Sicherheit, andererseits aber auch neuen Ansprüchen an den persönlichen Versicherungsschutz zusammen. So gibt es typische Lebensphasen in denen bestimmte Versicherungen eine Rolle spielen. Während eine Haftpflichtversicherung in jeder Lebensphase Schutz vor Schadensersatzansprüchen bietet, wird eine Hausratversicherung für viele Versicherte erst interessant, wenn sie eine entsprechende Wohnungseinrichtung haben. Ebenso verhält es sich mit der Kfz-Versicherung. Während die Kfz-Haftpflichtversicherung jeden Autobesitzer betrifft, lohnt es sich meist erst dann eine Kaskoversicherung abzuschließen, wenn man einen Neuwagen hat.
Anbietervergleich bei GKV und PKV
In anderen Bereichen lautet die Frage weniger ob man eine Versicherung abschließt, sondern bei welchem Anbieter. Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung beispielsweise orientieren sich bei der Wahl der Krankenkasse immer häufiger daran, welche Leistungen der Versicherer über dem gesetzlichen Versorgungskatalog hinaus anbietet und welche Prämienprogramme existieren. Auch bei den privat Versicherten spielen die Leistungen eine große Rolle, jedoch gibt es hier auch große Unterschiede bei den Kosten des jeweiligen Tarifs.
Existenzschutz und Altersvorsorge
Hinzu kommen Versicherungen wie Berufsunfähigkeitsversicherung und Unfallversicherung, die dem Existenzschutz dienen. Auch die private Altersvorsorge wird im Zuge der immer geringer werdenden gesetzlichen Rentenleistungen immer wichtiger. Neben Riester- und Rürup-Rente besteht hier beispielsweise die Möglichkeit mit einer Direktversicherung, einer Form der betrieblichen Altersvorsorge für den Lebensabend vorzusorgen. Dabei wird ein Teil des Brutto-Gehalts des Arbeitnehmers für die Altersvorsorge angespart. Da auf diesen Teil, sofern er 2.640 Euro im Jahr nicht überschreitet, keine Steuern entfallen, spart der Arbeitnehmer im Vergleich zu einer privaten Rentenversicherung.
Die Direktversicherung kann allerdings nur für die Haupttätigkeit vereinbart werden. Verliert man seinen Job, wird die Direktversicherung nicht auf das ALG II bzw. Hartz IV angerechnet und man hat die Möglichkeit die Versicherung beitragsfrei zu stellen, auf einen neuen Arbeitgeber zu übertragen oder mit privaten Mitteln weiter zu finanzieren.
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Informationen zum Thema Direktversicherung.