Vermittler und Manager

Fonds-Manager

Die Aufgabe des oder der Fonds-Managers ist es, die Kauf- und Verkaufs-Entscheidungen zu treffen, sprich das Geld der Anleger möglichst gewinnbringend anzulegen. Der Fonds-Manager entscheidet,

    1. wann
    2. welche
    3. wieviele

Wertpapiere gekauft oder verkauft werden.

Mit dem mehr oder minder »glücklichen Händchen« eines Fonds-Managers steht und fällt der Erfolg eines InvestmentFonds und damit der Erfolg oder Mißerfolg für den Anleger. Er ist verantwortlich dafür, aus der Vielzahl der an allen Finanzmärkten der Welt (vor allem den Börsen) gehandelten Wertpapiere diejenigen auszuwählen, die seiner Meinung nach einen überdurchschnittlichen Gewinn erwarten lassen.

Die Erfahrung der letzten 40 Jahre zeigt, daß es keinem Fonds-Manager gelingt, immer die richtige Entscheidung zu treffen. Einer der weltbesten Fonds-Manager in der Vergangenheit hat einmal festgestellt, daß zwei Drittel seiner Entscheidungen richtig waren, ein Drittel falsch. Das sei, so meinte er, ein sehr gutes Ergebnis.

 

Kauf- und Verkaufsstellen

Bei jeder

  • Bank/Sparkasse,
  • bei vielen Versicherungs-Gesellschaften,
  • bei Vermögensberatern, Finanzberatern, Versicherungs- und Finanzmaklern, Fondsshops (in größeren Städten),
  • und direkt bei den Investment-Gesellschaften

kann man Fonds-Anteile vermittelt bekommen.

    Fondsshop = Finanz"berater", die Ihnen die Möglichkeit bieten, aus einer Vielzahl mehrerer Hundert oder sogar mehrerer Tausend Fonds unterschiedlicher Investment-Gesellschaften auszuwählen. Sie werden unabhängig beraten. Adressen finden Sie häufig in Anzeigen der Wirtschafts- und Finanzzeitschriften.

    Informationen zum Thema Fonds gibt es auch auf versicherung.net


SPAR-TIP:
Es gibt immer mehr Direktbanken, Fondsshop und vor allem freie Finanzvermittler, die InvestmentFonds zu günstigeren Gebühren anbieten als es die herkömmlichen Banken und Investment-Gesellschaften tun, sogenannte Discounter.

Der Discount funktioniert so:

    Vom eingezahlten Kapital des Anlegers zweigt die Investment-Gesellschaft einen Teil als Kauf-Gebühr ab (Ausgabeaufschlag). Zum Beispiel 5% des Kapitals. Den größten Teil dieser Gebühr (zum Beispiel 60% der 5%) gibt die Investment-Gesellschaft an den Vermittler als Provision weiter.

    Beim Discount gibt der Vermittler dann einen Teil der Provision an den Anleger weiter. Für den ist das nichts anderes als die Rückzahlung eines Teils der Kauf-Gebühr. Wenn der Anleger zum Beispiel 5% Ausgabeaufschlag zahlen muß, bekommt er zum Beispiel die Hälfte vom Discounter zurück.

    Wichtig ist dabei: Ihr angelegtes Geld sollte immer direkt von Ihnen auf das Konto der Investment-Gesellschaft eingezahlt werden. Akzeptieren Sie niemals, daß Ihr Geld erst auf ein Konto des Vermittlers geht und erst von dort an die Investment-Gesellschaft weitergeleitet wird. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, prüfen Sie sogar, ob das Bankkonto, das im Antragsformular oder auf dem überweisungsvordruck als das Konto der Investment-Gesellschaft bezeichnet wird, auch wirklich das echte Bankkonto der Investment-Gesellschaft ist. Windige Finanzvermittler können Formulare nachahmen und die eigene Konto-Verbindung eintragen!