Die besten Verträge
Die besten haben
- die InvestmentFonds, die sich in 20, 25 oder x Jahren als die mit den höchsten Renditen erweisen werden
- niedrigstmögliche Kosten
- eine hohe Flexibilität
Die besten Fonds der Zukunft
Da Menschen, die mit der Zukunft bereits Erfahrung gemacht
haben und die Renditen der Zukunft ausplaudern könnten, nicht
bekannt sind, muß man über diesen Punkt nicht weiter reden.
Punkt. Aus.
Das hindert die Verkäufer teurer fondsgebundener Rentenversicherungen
nicht, es trotzdem zu tun. Was bleibt ihnen auch sonst übrig.
Sie wollen die potentiellen Kunden glauben machen, daß es nicht
so sehr auf die Kosten ankommt (da würden sie "alt" aussehen)
, sondern auf die Güte der Fonds. Sie machen folgende Rechnung
auf:
| Monatsbeitrag 300 EURO Laufzeit 25 Jahre |
kostenträchtiger Anbieter | kostengünstiger Anbieter |
| Kostenanteil | 75 EURO | 25 EURO |
| Sparanteil | 225 EURO | 275 EURO |
| Aktienfonds-Rendite | 9,5% | 8,0% |
| Auszahlung | 259.042 EURO | 251.704 EURO |
"Sehen, lieber Kunde, trotz hoher Kosten, ist unsere Police
dann am Ende trotzdem die bessere" triumphiert der Verkäufer.
Dummerweise gibt er keine Garantie darüber ab, daß der/die
Fonds bei der teureren Police um so viel besser sein werden
als bei der Konkurrenz. Ein Naturgesetz, wonach die teuren
Anbieter die wesentlich rendite-trächtigeren Fonds haben
werden, ist nicht bekannt.
Es bleiben die Punkte 1 und 2.
Kosten
Die Unterschiede sind enorm, was dazu führt, daß am Ende mehrere ZehnTausend EURO mehr oder weniger herauskommen können.
| Monatsbeitrag 300 EURO Laufzeit 25 Jahre |
kostenträchtiger Anbieter | kostengünstiger Anbieter |
| Kostenanteil | 75 EURO | 25 EURO |
| Sparanteil | 225 EURO | 275 EURO |
| Aktienfonds-Rendite | 9,5% | 9,5% |
| Auszahlung | 259.042 EURO | 316.606 EURO |
Flexibilität
Die fondsgebundene Rentenversicherung sollte auch flexibel sein.
Vertrags-Änderungen und Anpassungen sollten sehr variabel möglich
sein. Dazu gehört, daß nicht nur ein paar Fonds von ein oder zwei
Investment-Gesellschaften angebotenen werden. Dazu gehört, daß
Umschichtungen bei der Fonds-Wahl zu geringen Kosten möglich sind.
Fonds-Palette
Bei Policen kann der Kunde nur aus wenigen Fonds auswählen,
bei anderen aus Dutzenden oder Hunderten Fonds unterschiedlicher
Fonds-Gesellschaften. Die Fonds-Palette sollte so groß sein,
daß die Kunden aus mehreren Aktienfonds und Rentenfonds
unterschiedlicher Investment-Gesellschaften wählen können.
Problematisch können die fondsgebundenen Rentenversicherungen
werden, bei denen der Kunde nicht aus einer Fonds-Palette wählen
kann. Wenn die Versicherungs-Gesellschaft als einziges eine sogenannte
gemanagte Fonds-Police anbietet,
sollte man sich den Abschluß dreimal überlegen. Erweist sich
das Management als unfähig, bleibt nur die Kündigung, um einem
drohenden Rendite-Desaster zu entgehen. Die in den ersten Jahren
von den Beiträgen bezahlten Vertriebs-Kosten (vor allem die Provision
für den Verkäufer) sind verloren.
Wahl des Anbieters
Orientieren Sie sich zunächst an den Kosten. Schauen Sie sich
das Angebot der kostengünstigsten Anbieter an. Wie flexibel ist
deren Police? Reicht Ihnen das nicht aus, fordern
Sie Angebote der nächst kostengünstigeren Gesellschaft an.
Vergleichs-Tabellen, aus denen man die Kosten-Unterschiede
erkennen kann, gibt es mehrmals im Jahr in den bekannten
Wirtschafts- und Verbraucher-Zeitschriften. Die Beratungsstellen
der Verbraucher-Zentralen e.V. und viele Stadt-Bibliotheken haben
sie parat.
Verkäufer von Versicherungen können sich aus Provisions-Gründen
dieser Vorgehensweise nicht anschließen. Erwarten Sie von denen
nicht, daß sie sich über kostengünstige Anbieter allzu positiv
äußern. Informieren Sie sich lieber selbst überdie geeignete Fondsgebundene Rentenversicherung.